Ist das noch essbar oder muss das weg?


Mi, 5.10.2022, kostenfreier Online-Vortrag

Semesterschwerpunkt: Fairlockend aufgetischt - Wissenshappen rund um unsere Ernährung.

Wie bei der slowfashion-week im Herbst 2021 gibt es in diesem Herbst eine Reihe an Online- und Präsenzveranstaltungen, die das Thema Ernährung unter die BNE-Lupe nehmen. Denn unsere Ernährung hat nicht nur Einfluss auf unseren Körper, sondern auch auf die Umwelt und die Menschen, die weltweit im Ernährungssektor arbeiten.

Das Programm - in Kooperation mit vier weiteren bayerischen Volkshochschulen finden Sie hier. Anmeldungen sind ab Anfang September möglich.

Online-Vorträge

Ist das noch essbar oder muss das weg?

Möhrenschalen, harte Brötchen und abgelaufene Lebensmittel - muss das alles in die Tonne? Kann man das nicht noch verwerten und dem Wegwerfen kreativ entgegenwirken? 
Claudia Kay-Rudhardt setzt sich mit dem Projekt "Wirf mich nicht weg!" des Umweltzentrums Hollen bundesweit gegen die Verschwendung von Lebensmitteln ein. Wir wollen gemeinsam über die Hintergründe sprechen, über die richtige Lagerung, über die Küche von der Wurzel bis zum Blatt und vieles mehr. Lassen Sie sich überraschen, wie aus vermeintlichen Abfällen unter anderem leckere Gerichte und kostbare Zutaten werden. Die Teilnehmenden können sich aktiv in die Diskussion einbringen, Fragen klären und einen praxisnahen Abend mit vielen Tipps und Tricks erleben. Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "FAIRlockend aufgetischt - Wissenshappen rund um unsere Ernährung". Das Projekt "Wirf mich nicht weg!" wird von Toppits® gefördert.

Mittwoch, 5.10.22,19.30 - 21.00 Uhr, Claudia Kay-Rudhardt, Umweltzentrum Hollen
Anmeldung über die vhs im Würmthal. Mit diesem Link kommen Sie zur Anmeldung.

 

"Greenwashing" in der Ernährungswirtschaft - Grüner Anstrich statt wirklich nachhaltig?

Das veränderte Bewusstsein vieler Menschen für Nachhaltigkeit und einen ökologischeren Lebenswandel wirkt sich nicht nur auf gesetzliche Vorgaben, sondern auch auf die Produktpaletten der Wirtschaft aus. "Bio", "nachhaltig", "grün" - die selbst vergebenen Labels der Unternehmen sind so bunt und vielfältig wie die Werbebotschaften der Produkte selbst. Aber steckt hinter diesen Versprechungen auch ökologische Substanz und "echte" Nachhaltigkeit? Oder haben wir es vor allem mit "Greenwashing", also dem geschickten Vermarkten von Produkten unter irreführenden Angaben zu deren Nachhaltigkeit, zu tun? Diesen Fragen möchten wir mit Blick auf "Greenwashing" insbesondere in der Lebensmittelwirtschaft nachgehen, Irrwege aufzeigen, Lösungen anbieten und den Umgang der Verbraucherinnen und Verbraucher mit derlei Produkten und Anbietern kritisch diskutieren. Unser Referent Simon Moritz aus Kulmbach ist Diplom-Politologe und seit über zehn Jahren in der politischen Erwachsenenbildung aktiv.
Die Veranstaltung wird aus Projektmitteln des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus gefördert.

26.10.2022,19.00 - 20.30 Uhr, Simon Moritz
Anmeldung bei der vhs Bayreuth. Mit diesem Link kommen Sie zur Anmeldung.

 

Alle unter einem Dach – Ernährung im Mehrgenerationenhaus

Eine Familie gesund zu ernähren ist nicht immer einfach, hat doch jedes Familienmitglied seine eigenen Vorlieben und Eigenarten. Noch schwieriger wird es in einem Mehrgenerationenhaus, wenn nicht nur zwei sondern gleich vier Generationen unter einem Dach leben. Wie wir versuchen allen gerecht zu werden und uns dabei möglichst gesund zu ernähren ohne die Freude am Essen und Zusammensitzen zu verlieren, darum geht es in diesem Vortrag.
Die Veranstaltung wird aus Projektmitteln des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus gefördert.

Samstag, 29.10.2022, 18.30 - 20.30 Uhr, Nicole Heuer
Anmeldung über die vhs Rosenheim. Mit diesem Link kommen Sie zur Anmeldung.

 

Der neue Wettbewerb um Nahrungsmittel und Rohstoffe

Mit der Nutzung fossiler Energieträger und der Einfuhr von Ernährungsgütern wurde die Industrialisierung des Westens ermöglicht. Mit den Nebenwirkungen: Dominanz der Großgrundbesitze, Ressourcenverknappung, Klimawandel und Zerstörung der biologischen Vielfalt. im 21. Jh. hängen Digitalisierung und Mobilitätswende vorwiegend an seltenen Bodenschätzen.
Gleichzeitig wächst jedes Jahr die Weltbevölkerung um mehr als 82 Millionen Menschen. Prognose für dieses Jahr: 8 Milliarden. Nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien sind nur ein bedingter Ausweg. Die Börsenkurse und die internationale Sicherheitslage bestimmen, ob der Boden zur Erzeugung von Nahrungsmitteln oder Biokraftstoffen genutzt wird. Wie positionieren sich die bedeutendsten Industrie- und Schwellenländer im Wettbewerb um Nahrungsmittel, Naturressourcen , Rohstoffe und Energieträger? Welche Nahrungsmittel- und Rohstoff-Strategien verfolgen sie? Können die Naturressourcen gemeinsam genutzt werden oder haben auch im 21. Jahrhundert nationale Interessen Vorrang
Die Veranstaltung wird aus Projektmitteln des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus gefördert.


14.11.2022, 19 -20.00 Uhr, Dr. Emilio Astuto
Anmeldung bei der vhs Bayreuth. Mit diesem Link kommen Sie zur Anmeldung.

 

Virtuelles Wasser

Wasser – Grundlage unseres Lebens und unabdingbar für die Landwirtschaft und zur Herstellung von Lebensmitteln. Wir schauen uns genauer an, wo und wieviel Wasser in unserem Essen steckt und klären das Konzept des Wasser-Fußabdrucks – denn erst auf den zweiten Blick offenbart sich der tatsächliche Wasserverbrauch eines Produkts, das sogenannte „virtuelle Wasser“.
Im Kurs erfahren Sie mehr über Zusammenhänge, bekommen Hintergrundwissen zu Wasser und erhalten Tipps dazu, wie mit bewusstem und gezieltem Kauf von umweltfreundlich(er) hergestellten Lebensmitteln ein positiver Einfluss entstehen kann.

Mittwoch, 16.11.2022, 10.00 - 11.00 Uhr, Jasmin Dorner 
Anmeldung über die vhs Rosenheim. Mit diesem Link kommen Sie zur Anmeldung.

 

Überflüssiger Überfluss - wie geht nachhaltige Ernährung?

Ein Drittel unserer deutschen Wocheneinkäufe wird im Müll entsorgt. Knapp die Hälfte davon könnte noch gegessen werden. Laut einer WWF-Studie von 2015 werden in Deutschland 2,6 Millionen Hektar Land umsonst bewirtschaftet. Das führt zu 58 Millionen Tonnen überflüssiger Treibhausgase. Der globale Lebensmittelsektor verbraucht 30 Prozent aller genutzten Energie. Übrigens: In anderen Teilen der Erde hungern immer noch 811 Millionen Menschen.
Auf der anderen Seite steht eine Vielzahl an Initiativen und Akteuren, die vorleben, wie wir unsere Nahrung nachhaltig organisieren können. Wie das geht und wie wir mit unserem Einkauf das Klima und das Leben zu Wasser und zu Lande schützen können, diskutieren wir gemeinsam.

30.11.2022, 19.00 - 20.30 Uhr, Online-Vortrag aus der Reihe Stadt.Land.Welt-Web.
Anmeldung bei der vhs Bayreuth. Mit diesem Link kommen Sie zur Anmeldung.

 

Präsenzveranstaltungen der vhs Bayreuth

 

Foodsharing in Bayreuth - Gutes Essen vor der Tonne retten

Ein Drittel aller Lebensmittel werden weggeworfen. Pro Jahr sind das in Deutschland 11 Mio. Tonnen, die für den Verzehr noch geeignet sind. Das sind pro Kopf rund 132 kg Lebensmittel! Dabei werden auch die Ressourcen für Anbau, Ernte, Verpackung, Transport und Lagerung verschwendet. Der foodsharing e.V. ist eine Umweltorganisation mit dem Hauptziel, die Verschwendung der kostbaren Ressourcen der Erde zu verringern. Warum wir das machen? Was wir machen und was wir noch machen müssen, um der Verschwendung entgegenzuwirken, erfahren Sie in diesem Infoabend. Verbindliche Anmeldung bis 22.9.2022!

27.9.2022,18.00 - 19.30 Uhr, Franz Rupprecht, foodsharing Bayreuth e.V.
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Trinkwasserschutz im Klimawandel

Wie sorgen wir künftig für ausreichend Trinkwasser in guter Qualität?
Rund ums Wasser bringt der Klimawandel in vielen Bereichen neue Herausforderungen, zu deren Lösung es kontroverse Positionen gibt. Fachleute aus Forschung und Praxis diskutieren im Dialogforum Wasserkontroversen diese drängenden Fragen. Räumlicher Schwerpunkt ist die Situation im Süden Deutschlands.

29.9.2022, 10 - 12 Uhr, Universtität Bayreuth, Gebäude NWII, H18
Zur Anmeldung kommen Sie mit diesem Link.

 

Resteküche: Ein kreativer Kochkurs mit Nina Brehm, bekannt aus der BR Landfrauen

Nina Brehm steht leidenschaftlich gerne in der Küche. Ob in ihrem Gasthof, für die Versorgung der Ehrenamtlichen im Bergwaldprojekt oder bei ihrer früheren Anstellung als Köchin in einem Kindergarten. Die Verwendung von saisonalen und regionalen Lebensmitteln ist ihr ebenso wichtig, wie die Vermeidung von Lebensmittelabfällen. Im Herbst 2021 durfte sie bei der Landfrauenküche im BR Fernsehen ihr Können zeigen (damals noch unter dem Namen Nina Wagner).
Der Kochkurs findet im Rahmen der Wandelwoche des Forums 1.5 statt und ist Bestandteil des Projekts "Lebensmittelabfälle vermeiden", das vom Klimaschutzmanagement der Stadt und des Landkreises Bayreuth initiiert und vom Freistaat Bayern gefördert wird.

Ein paar Scheiben trockenes Brot im Kasten, eine einsame Möhre im Kühlschrank, die braune Banane - wer kennt sie nicht, die "Überbleibsel" in der Küche? Oft fehlt schlichtweg die Idee, was man daraus noch schmackhaftes zaubern könnte. In diesem Kurs zeigt uns Nina Brehm, wie man aus Resten kreativ kochen kann. Das vermeidet Lebensmitteabfälle, spart Geld und trägt noch dazu zum Klimaschutz bei.  Verbindliche Anmeldung bis: 4.10.2022!

8.10.2022, 17.00 - 20.30 Uhr, Nina Brehm
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Wassersensible Ernährung

Wieviel Wasser steckt eigentlich in einem Liter Milch? Ganz einfach: Vollmilch besteht zu rund 87% aus Wasser, also sind es 870 Milliliter Wasser. Oder aber echte Detektivarbeit: Wieviel Wasser war nötig, um die Kühe zu versorgen, um Futter für die Kühe anzubauen und um die Rohmilch so aufzuarbeiten, dass sie nun verbrauchsfertig auf dem Frühstückstisch steht?
Wir schauen an diesem Vormittag im Ökologisch-Botanischen Garten hinter die Kulissen der Nahrungsmittel, die heute aus aller Welt zu uns auf den Tisch kommen. Können wir mit unserer  Ernährungsweise Wasserressourcen bei uns und anderswo schützen? Verbindliche Anmeldung bis 14.11.2022!

19.11.2022, 9.30 - 12.00 Uhr, Workshop mit Dr. Birgit Thies, Ökologisch Botanischen Garten der Universität Bayreuth
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"Wurzeln des Überlebens"

Der Film begleitet fünf Landwirte, die sich bei ihrer Arbeit auf ein im Zuge der agrarwirtschaftlichen Industrialisierung fast vergessenes bäuerliches Wissen besinnen und versuchen, auf ihren Höfen den Einklang von Mensch, Tier und Natur wiederherzustellen: von der empathischen Milchbäuerin, die sich zur Mission gemacht hat, nie wieder die kläglichen Schreie eines von der Mutter getrennten Kalbs hören zu müssen, über den Bauern, der den Nutzen des Regenwurms für sich entdeckte, bis hin zum "Tomatenkaiser", der mit seinen über 3000 verschiedenen Tomatensorten ein Archiv der Vielfalt schafft. Auf unterschiedliche Weisen wehren sie sich gegen Massenproduktion und die zerstörerische Ausbeutung von Natur und Landwirtschaft. Ihr Plädoyer: "Wir Bauern müssen selbstbewusster werden, uns nicht mehr alles gefallen lassen von der Politik und von der Wissenschaft!"

Empfohlen ab 8 Jahren. Verbindliche Anmeldung bis 21.11.2022!

25.11.2022, 17.00 - 19.00 Uhr, Filmgespräch, Melanie Vogt M.A.
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FAIRhandlungssache

Wie beeinflusst unser Konsum sowohl das Leben der Menschen, die diese Güter produzieren, als auch unsere Umwelt?
In einer interaktiven Führung durch die Gewächshäuser lernen die Teilnehmer/Innen tropische Nutzpflanzen kennen, die mit dem fairen Handel in Zusammenhang stehen. Mit spannenden Fragen und in Rollenspielen versetzen sich alle Teilnehmer/Innen in die Rolle der Akteure in der Handelskette. Gemeinsam lernen alle wie man "fair" verhandelt, wie man am Beispiel tropischer Nutzpflanzenprodukte "fair gehandelte" Produkte erkennen kann und was man selbst tun kann um diesen fairen Handel zu unterstützen. Verbindliche Anmeldung bis 21.11.2022!

26.11.2022, 9.30 - 12.00 Uhr, Workshop mit Jana Messinger, Ökologisch Botanischen Garten der Universität Bayreuth
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Detektivarbeit im Supermarkt

Was wir essen hat zweifellos direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir wissen, was aus dem Supermarktregal auf unseren Tellern landet. Gleichzeitig ist aber die Lebensmittelindustrie ein hartes Geschäft, in dem Konkurrenzdruck die Hersteller zu teilweise perfiden Tricks und Werbemethoden zwingt. Eine fundamentale Aufgabe des europäischen Lebensmittelrechts ist es, die Verbraucher beim Lebensmittelkauf vor Irreführung zu schützen. Niemand will durch sein Essen getäuscht werden. Wenn wir einkaufen, sollen wir die Möglichkeit haben, genau zu erfahren, was wir in Händen halten. Doch wie lässt sich Werbung von gesetzlich vorgeschriebenen Angaben unterscheiden? Welche Informationen muss ein Lebensmittel überhaupt tragen? Was steht alles im Zutatenverzeichnis und was nicht? Und was steckt hinter der ganzen Reihe an Bio-Siegeln? Verbindliche Anmeldung bis 21.11.2022!

26.11.2022, 10.30 - 12.00 Uhr, Dr. Oliver Wittek
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